Dezentrales und flexibles Arbeiten ist bei der Förde Sparkasse nicht erst seit Corona ein großes Thema.

Seit 2020 hat das Thema New Work jedoch weiter Auftrieb erhalten. Davon profitieren nicht nur unsere Mitarbeiter, sondern vor allem unsere Kunden.

Wie können wir effizient und zeitgemäß arbeiten und unseren Kundinnen und Kunden dabei den besten Service bieten? Als Finanzunternehmen, das stets mit der Zeit geht, stellen wir uns diese Frage immer wieder neu. Mit dem Fortschritt von Technik und Kommunikation wachsen auch die Möglichkeiten sowie die Ansprüche der Arbeitswelt. Mobiles Arbeiten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Filialen, gehört heute zu unserem Alltag. Ein großer Vorteil in Zeiten, in denen Flexibilität mehr denn je gefordert ist. „Jeder Kollege und jede Kollegin hatte schon vor Beginn der Coronakrise die Möglichkeit, per Video und Chat dezentral zu kommunizieren und sich per Intranet zu informieren“, sagt Lars Lindner, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Förde Sparkasse. „Wesentliche Strukturen waren von Anfang an da und mussten nicht erst aufgebaut werden.“

Die Coronakrise machte jedoch eine weitere Entzerrung und einen Ausbau der dezentralen Möglichkeiten notwendig. Dank der zuvor implementierten Infrastruktur war jedoch die Umstellung sowohl von Präsenzterminen als auch von Schulungen und Seminaren auf Online-Formate gut machbar.

Schon 2014 haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit iPads ausgestattet und uns mit dieser Maßnahme auf den Weg gemacht, neue zeitgemäße und effiziente Strukturen zu schaffen. In Sachen New Work hat sich die Förde Sparkasse seither stetig weiterentwickelt. Die Ausstattung passen wir regelmäßig an den neuen Stand der Technik an. Doch Technik ist eben nicht alles.

Das dezentrale Arbeiten geht mit einem neu ausgeloteten Vertrauensverhältnis einher. Karin Heinicke sieht dabei positive Effekte:

AUF UNSERE UNTERNEHMENSKULTUR WIRKT SICH DIE HEIMARBEIT POSITIV AUS, DENN DIE GRÖSSERE VERANTWORTUNG, DIE DER EINZELNE IM HOMEOFFICE HAT, MOTIVIERT.

Karin Heinicke, Bereichsleiterin Personal der Förde Sparkasse

Interne Schulungsangebote, etwa zum virtuellen Führen, haben uns geholfen, uns an die neue Situation anzupassen. Doch nicht nur die Führungskräfte, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Unterstützungsangebote in Form von freiwilligen Kursen zu Selbstorganisation oder Zeitmanagement erhalten. Diese und weitere Themen stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserer „Freizeitakademie“ zur Verfügung.

Auch methodisch bringen wir mobiles und agiles Arbeiten voran. So sind klassische Projektformen nicht immer passend, neue agile Methoden haben Einzug gehalten und werden durch entsprechende Technik unterstützt. Seminare, Meetings und auch Einstellungsgespräche finden digital statt. Dank moderner Cloud-Lösungen ist die Zusammenarbeit dezentral und in Echtzeit möglich.

Für unsere Kunden da – auf allen Kanälen

Die Infrastruktur für das mobile Arbeiten ist geschaffen, auch innerhalb der Filialräume. So können die iPads auch vor Ort genutzt werden. Dank gut ausgebauter WLAN-Strukturen und mobiler Geräte sind alle, die vor Ort arbeiten, nicht mehr permanent an ihren stationären Arbeitsplatz gebunden.

Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden zeitgemäße, mobil nutzbare Angebote, sowohl in unseren Filialen als auch von zu Hause oder unterwegs. Und das nicht erst seit der Coronakrise. Das Fundament dafür haben wir schon vor zwei Jahren mit der Einrichtung unserer „Digitalen Filiale“ gelegt. Sie entwickelt seither die Online-Beratungsangebote für unsere Kundinnen und Kunden weiter. So stehen wir ihnen mit unserer Beratungsexpertise zur Seite – egal wo sie sind. Ob im Ausland, in einer anderen Stadt oder zu Hause. Viele Anliegen aus dem Bereich Finanzen dulden eben keinen Aufschub und müssen mit dem gewohnten Service auch in Pandemiezeiten erledigt werden. Oder während einer Geschäftsreise. Egal in welcher Situation, unsere Kundinnen und Kunden können sich stets auf ihren starken Partner in allen Finanzangelegenheiten verlassen.

Persönlich, aber auch per Telefon und Video sind wir für unsere Kundinnen und Kunden da. Unsere Beschäftigten haben wir in Sachen Onlineberatung fit gemacht. Denn „Skypen kann jeder“, sagt Lindner. „Die qualifizierte Beratung unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte und unter Einhaltung aller Qualitätskriterien sowie aufsichtsrechtlichen Anforderungen will jedoch geübt sein.“

Das neue Normal

Corona war und ist für uns alle eine Herausforderung. Aber auch ein Katalysator für die Entwicklung und das Erlernen neuer Methodik, Tools und Techniken sowie einer neuen, vertrauensvollen Kultur des Miteinanders. Das neue Normal wird anders sein, nicht alles wird so weiterlaufen wie bisher. Hybride Formen werden sich entwickeln – und sich stetig verändern.

„Das Kollaborative wird bleiben“, ist sich Lindner sicher. Der technische Fortschritt und der Komfort zeigen in der Krise deutlich ihre Vorteile und ermöglichen Kooperation über digitale Kanäle. „Es werden sich aber auch hybride Formen des Arbeitens und des Miteinanders etablieren“, denkt er.

WIR HABEN UNS IN DER NEUEN SITUATION GUT ORGANISIERT, ABER AUCH BAUSTELLEN AUFGEZEIGT BEKOMMEN, AN DENEN WIR ARBEITEN KONNTEN.

Lars Lindner, Leiter Unternehmensentwicklung der Förde Sparkasse

„So haben wir neue Workarounds und digitale Alternativen gefunden, die zwar im Rahmen der Digitalisierung schon Themen waren. Jetzt aber zeigen sich ihre wahren Potenziale“, resümiert Lindner.

Wir gegen Corona

Die Pandemie erforderte nicht nur neues Denken in Sachen Kundenservice und Zusammenarbeit. An vorderster Stelle stand der Schutz unserer Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigten. Der Maßnahmenkatalog, den wir umgehend erarbeitet haben, hat dabei geholfen vor einer Infektion zu schützen und mehr Sicherheit beim Umgang miteinander zu geben.

Neben der ausgeweiteten Möglichkeit der Heimarbeit haben wir die Bürobelegung drastisch reduziert durch Umverteilungen der Räume sowie zeitversetztes Arbeiten. Eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Minus- bzw. Mehrstundenkontingente hat die Anpassung an die neue Situation erleichtert und trug zur weiteren Entzerrung bei. Zusätzlich zur zeitlichen Flexibilität erhielten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vier freie Tage zur Kinderbetreuung sowie das Angebot des Sonderurlaubs.

Unsere internen Maßnahmen haben wir stets unter genauer Berücksichtigung von besonders gefährdeten Beschäftigten geplant und umgesetzt. Sie haben über die Schutzmaßnahmen hinaus eine bezahlte Freistellung zur Klärung ihrer individuellen gesundheitlichen Situation mit ihrem Arzt und zur Festlegung weiterer Schritte erhalten.

Wer aus dem Urlaub zurückkehrte, erhielt das Angebot eines kostenlosen Coronatests. Seit April 2021 bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zudem freiwillige Selbsttests an. Eine Ausstattung mit Masken der vorgeschriebenen Standards gehört selbstverständlich zu unserem Sicherheitskonzept.

Da die Situation und die damit verbundenen Umstellungen allen viel abverlangt haben, erhielten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Corona-Prämie in Höhe von 250 Euro. Das Corona-Notfall-Telefon, das wir zu Beginn der Pandemie eingerichtet haben, ist für unsere Beschäftigten durchgehend, auch an Wochenenden und außerhalb der Arbeitszeiten, erreichbar und bietet erste Hilfestellungen, Halt und Orientierung. Und nicht zuletzt die Sicherheit, dass niemand mit welchem Problem auch immer allein bleiben muss.