Katharina Kolbe und Bjarne Voß haben ihre Ausbildung bei der Förde Sparkasse 2018 erfolgreich abgeschlossen. Wie die beiden ihre Ausbildung und den Berufsstart erlebt haben, verraten sie im Interview.

Seitdem arbeitet Katharina Kolbe in unserer Filiale in Altenholz und Bjarne Voß in Heikendorf.

Habt ihr während der Ausbildung mal überlegt, ob ihr wechseln wollt? Oder wart ihr euch durchgehend sicher, dass ihr bei der Förde Sparkasse bleibt?

Kolbe: Naja, ich denke, jeder überlegt mal, ob man wechselt.

Voß: Das ist auch normal, es gibt immer mal solche Phasen.

Kolbe: Zum Beispiel, wenn man in einer Abteilung ist, die einem nicht so liegt. Manche findet man persönlich spannender als andere.

Voß: Ich mochte grundsätzlich die Praxis immer lieber als die Schule.

Wie lief es nach der Ausbildung?

Voß: Man bewirbt sich hier auf freie Stellen und kann Wunschfilialen angeben.

Kolbe: Ich wollte zum Beispiel gerne zurück nach Altenholz.

Voß: Und ich nach Heikendorf. Da spricht man schon vor Ende der Ausbildung mal mit dem Chef und fragt, wie die Perspektiven sind. Aber soweit ich weiß, sind alle in den letzten Jahren auch schlussendlich in ihrer Wunschfiliale gelandet, das wird also schon beherzigt.

Wie sieht es ein Jahr nach der Ausbildung aus? Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten?

Kolbe: Jede Menge! Wir sind beide im Personalentwicklungsprogramm. Ich mache gerade den Fachwirt.

Voß: Ich studiere demnächst BWL. Es geht also immer weiter, wenn man denn möchte. So stehen einem alle Türen offen.

Was für Kunden betreut ihr?

Voß: Privatkunden.

Kolbe: Und Nachwuchskunden, da sind wir die Multiplikatoren.

Voß: Stimmt, wir bringen die relevanten Themen bezüglich dieser Zielgruppe in unsere Teams.

Geht ihr auf junge Kunden anders ein als auf ältere?

Voß: Nein, ich betreue alle mit unserer Navigator- App. Der Navigator ist eine Anwendung zur Vertriebsunterstützung, die sowohl auf dem iPad als auch auf dem PC eingesetzt werden kann. Grob umrissen löst sie traditionelle Flyer, Broschüren und sonstige Materialien zur Beratungsunterstützung ab, die bisher in der Beratung zum Einsatz kommen. Die kommt immer gut an.

Kolbe: Richtig, das hilft enorm und veranschaulicht viele Themen. Voß: Wer diese Möglichkeit nicht nutzt, ist selbst schuld. Meine Kunden feiern das. Eine Kundin hat das sogar mal abfotografiert. In einigen Filialen wie der Studiale ist auch das digitale Unterschreiben schon im Einsatz. Das heißt, man kann ein Konto eröffnen, ohne auch nur ein Blatt Papier auszudrucken.

Unterscheidet sich euer Alltag jetzt stark von eurem Azubi-Alltag?

Kolbe: Ganz klar, man hat auch viel mehr Verantwortung. Man organisiert Termine und geht nicht nur mit rein. Und irgendwie lernt man auch nach der Ausbildung so richtig das Beraten. Man wird etwas ins kalte Wasser geschubst, aber das ist auch notwendig.

Fühlt ihr euch jetzt, als wärt ihr angekommen?

Voß: Ja.

Kolbe: Ja, angekommen auf jeden Fall. Fertig aber noch nicht. Es war quasi das Eingewöhnungsjahr. Und in Altenholz ist es auch etwas anders als beispielsweise in der Kieler Innenstadt. Hier haben wir weniger Laufkundschaft.

Voß: Man hat jetzt jedenfalls keine Bauchschmerzen mehr, auch wenn mal Kritikgespräche anstehen. Ich habe mich schon nach einem halben Jahr als vollwertiger Privatkundenberater gefühlt.

Kolbe: Und sonst helfen ja auch die diversen Seminare, damit wir nicht auf der Stelle treten.